26.03.2010 00:00 Alter: 165 days
Von: Peter Sauernheimer / DWe

EWM 7.0 – wirklich gute Neuigkeiten für Sie

Mit dem Extended Warehouse Management Release 5.1 wurden bereits mehrere wichtige Neuerungen verfügbar. Nun stellt SAP mit EWM Version 7.0 erneut einige interessante Funktionen bereit.


 

Mit dem Extended Warehouse Management Release 5.1 wurden bereits mehrere wichtige Neuerungen wie z.B. „Kit-To-Stock/-Order“ oder „Wareneingang aus Produktion“ verfügbar. Nun stellt SAP mit EWM Version 7.0 erneut einige interessante Funktionen bereit, deren Highlights wir Ihnen vorstellen.


Grafisches Lagerlayout

Das Grafische Lagerlayout bietet eine 2-dimensionale Darstellung der Lager- oder Yardstruktur. Dadurch können Stammdaten und Customizing-Einstellungen des Lagers visuell überprüft werden. Beispielsweise werden so die Eigenschaften einer Lagernummer oder die Positionierung von Regalen mit Lagerplätzen, Wänden etc. auf einen Blick ersichtlich. Aus der Übersicht kann man in verschiedene Objekte (z.B. Ressourcen, Lagerplätze) navigieren sowie Statusinformationen zu den Objekten (Lagerplatzbestand, HU-Status, etc.) abrufen.



Ressourcen Management

Das "Task Interleaving" strafft die Abläufe dadurch, dass nach Quittierung einer Lageraufgabe für diese Ressource eine Folgeaufgabe vergeben wird, deren Quell-Lagerplatz so nahe wie möglich am Ziel-Lagerplatz der letzten Aufgabe liegt. So können Leerfahrten nach individuell definierbaren Regeln minimiert werden.

Durch "Execution Constraints" – auf deutsch: Ausführungsbedingungen – können für einzelne Lagerbereiche Maximalkapazitäten an gleichzeitig zugeteilten Ressourcen angegeben werden. So werden z.B. durch eine Begrenzung der maximal vom System zugewiesenen Stapler für enge Gänge in Hochregallagern Verkehrsstaus vermieden.

Flexibilität, z.B. bei sperrigen Handling Units, die aus Platzgründen schnell eingelagert werden müssen, ermöglicht EWM durch "Semi-system Guided Work". Hier wird ein Lagerbereich für offene Lageraufgaben eingerichtet, in dem der Lagerarbeiter selbständig die nächste HU mit Lageraufgabe zur Abarbeitung wählt.



Cross Docking

Das bestehende zeit- und kostensparende Cross Docking - also die Möglichkeit Materialien vom Wareneingang zum Warenausgang zu bringen, ohne Ein- und Auslagerungsprozess zu durchlaufen – wurde in EWM 7.0 um einige Funktionen erweitert. So ist beim "Opportunistic Cross Docking" nun keine APO-Planung mehr erforderlich, sondern die Cross Docking-Entscheidung kann direkt aus EWM heraus getroffen werden. Dies gilt auch für ein Cross Docking in der Produktionsversorgung oder – in der Retail Solution – für den Bereich Retail Merchandise.



Produktionsversorgung

Mit EWM 7.0 wird eine Produktionsversorgung aus EWM möglich.
Unterstützte Funktionalitäten sind z.B.:

  • Bereitstellung von Kommissionierteilen, Abrufteilen und Kistenteilen
  • Rückmeldung/Verbrauchsbuchung (WA) der bereitgestellten Komponenten
  • Storno der Rückmeldungen aus ERP
  • KANBAN Bereitstellung
  • WE aus Produktion (bereits seit EWM 5.1 möglich)




Somit werden verschiedene Szenarios möglich:

Produktionsversorgung

  • mit Umlagerung in einen separaten Produtionsversorgungslagerort
  • direkt aus dem normalen EWM Lagerort für Auslieferungen oder
  • mit vorheriger Umlagerung aus einem anderen Lager

 

Eine Reihe sinnvoller Neuerungen warten darauf, auch in Ihren Systemen integriert zu werden. Die HPC AG, die eine der ersten EWM-Inbetriebnahmen weltweit mit begleitet hat, ist hier ein starker Partner mit viel logistischer Erfahrung. Auch ein Upgrade von EWM 5.0 nach EWM 7.0 gehört zu unseren aktuellen Referenzen.

 


Des Weiteren hat die HPC einige IDES Szenarios für Sie realisiert. "Produktionsversorgung aus EWM“, "Yard Management“, "Wave Management“, "RF-Anwendungen in EWM“, "Ressourcenmanagement“, "Packspezifikationen“, "Kit-To–Stock“ und "Nachschub in EWM“Opens internal link in current window stellen wir Ihnen gerne vor.